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Open Stage bei der Celler Rock Initiative e.V.
© Foto: Bernd Harms
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band | bandvorstellung | musik | veranstaltung
Veranstaltung

Open Stage in Celle

Celler Rock Initiative e.V.

Nachdem ich den letzten Termin im April nicht wahrnehmen konnte, war es nun endlich soweit. Open-Stage bei der Celler Rock Initiative e.V.

Was ich bisher darüber wusste, war nicht sehr viel und ich muss auch zugeben, dass ich voreingenommen dort hin gegangen bin. Erwartet habe ich viel Hardrock und irgendwie eine Szene, die gern unter sich bleiben möchte. Nichts von dem ist eingetroffen. Hui, ich war echt aus dem Häuschen.

Erst nach 20.00 Uhr war nun ein kleines Team von MeinCelle.de unterwegs in die Hallen der CRI. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Örtlichkeiten zu finden – ja, ich gebe zu, ich war noch nie hinter der CD-Kaserne – kamen wir dort an. Von Außen betrachtet unscheinbar, doch nach Eintreten ein wirklich nettes Ambiente. Alles sehr sauber und wir wurden herzlich empfangen. Wir suchten uns einen Tisch in der Ecke aus und genossen das erste Bierchen. Klasse, wir waren nicht zu spät. Es dauerte nicht lang und schon gab es eine kleine Ansprache vom 1.Vorsitzenden, auch genannt Wölfi.

Open Stage – laut Wikipedia: Eine Offene Bühne (auch: „Vorhang auf“, engl.: „open stage“) ist eine Show in der jeder, der gerade Lust hat oder neue Nummern ausprobieren möchte etwas vorführen kann. Offene Bühnen gibt es im Varieté, im Speziellen bei der Jonglage, im Theater, in der Musik und für Lesungen. Bei Jazz-Musik ist die Offene Bühne sehr gängig und als „Jamsession“ bekannt. Und genau so ist es bei der CRI. Punkt. Aus. Ende.

Einige alteingesessene CRI’ler begannen nun uns mit ihrer Musik den Abend zu versüßen. Bekannte Stücke aus den 60 bis 80iger Jahren waren darunter und luden förmlich dazu ein, mitzusingen. Besonders haben mir der Heiko „The Voice“ und die Michaela gefallen. Ihre Stimmen sind schon toll und es war mir ein Genuss zuzuhören. Wobei gerade bei Michaela es auch mit Lauschen zu beschreiben wäre. Sie spielte geschickt mit ihre Stimme zu den Klängen der Instrumente.

Im Anschluss kam ein junger Musiker mit seiner akustischen Gitarre und spielte ebenso auf. Anfangs noch etwas zaghaft und unsicher, jedoch je länger er spielte umso mehr verlor er wohl sein Lampenfieber. Ich fand’s richtig süß. Wie ich so da saß und auch das Publikum beobachtete, welches übrigens auch total gemischt war, entdeckte ich am Rande der Bühne zwei Jungs. Die waren noch keine 15, vielleicht auch erst 12-13. Ich hab keine Ahnung. Heutzutage ist es ja recht schwer, das Alter der Kids zu schätzen. Jedenfalls traten auch die Beiden auf die Bühne und einer nach dem Anderen setzte sich hinters Schlagzeug und spielte einige kurze und knackige Rhythmen. Einfach toll Und daher ernteten sie auch mächtigen Beifall. So wurde nach und nach abgewechselt, es standen immer wieder andere Leute auf der Bühne. Musik für Musiker und Musikliebhaber. Egal wie man es sieht, aber für jemanden der Musik offen gegenübersteht ist es ein Muss dort wenigstens einmal gewesen zu sein. Ich war sicher nicht das letzte Mal dort.

Jeder Künstler, ob frisch dabei oder alt eingesessen, ob Alleinunterhalter oder in einer Band kann sich hier zeigen. Jeder darf sich hier präsentieren, jeweils 20 Minuten. Bei jeder Open Stage einfach zum Veranstalter gehen und sagen: Ich will auch mal. Und schwupps bist Du dabei. Ich denke und das sage ich mal so frei heraus, ist sogar die Stilrichtung egal. Das Ganze findet immer jeden letzten Freitag im Monat statt. Es kostet keinen Eintritt und somit hoffe ich, dass wir uns am 29. Mai sehen, wenn es wieder heißt: “Open Stage bei der Celler Rock Initiative”

Quelle: Gabi Krüger | Artikel vom 29.04.2009

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