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Politik

OB Mende: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Internationaler Frauentag

Am 8. März jährt sich zum 100sten Mal der Internationale Frauentag. Dieses Datum nimmt Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende zum Anlass, die Bedeutung der Frauenförderung einmal mehr zu unterstreichen.

“Das Ziel des internationalen Frauentages, nämlich eine echte Gleichberechtigung von Männern und Frauen, ist noch längst nicht erreicht. Ich halte es deshalb nach wie vor für wichtig und richtig, Frauen entsprechend ihres Anteils an der Bevölkerung zu fördern”, so der OB. Dazu stützt er auch die Forderungen von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, Frauen einen mindestens 30-prozentigen Anteil in den Vorständen und Aufsichtsräten von Wirtschaftsunternehmen einzuräumen. “Damit würde nicht nur die Gleichberechtigung gestärkt. Nach den mir zugänglichen Erkenntnissen entwickeln sich Unternehmen mit einem hohen weiblichen Anteil an Führungskräften nachhaltiger und erfolgreicher als andere”, sagt Mende.

Diesen Erfolg möchte er auf die Stadt Celle übertragen. Selbst wenn sich im Rat der Stadt Celle derzeit rund 28 Prozent Frauen engagieren, gibt sich der OB angesichts der Kommunalwahl im Herbst 2011 durchaus selbstkritisch: „Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass wir unsere bisherige Frauenquote im Stadtrat noch weit über die 30 Prozent hinaus steigern“. Für ihn ist der Frauentag eine gute Gelegenheit, die weibliche Bevölkerung unter anderem dazu zu animieren, sich zur Wahl zu stellen und damit kommunale Verantwortung zu übernehmen. Dirk-Ulrich Mende: “Hier sind insbesondere selbstbewusste Frauen gefragt, die sich aktiv einmischen wollen. Gerade in der Kommunalpolitik gilt es viele Dinge zu entscheiden, die Frauen und Männer gleichermaßen betreffen. Ich hoffe, dass wir künftig noch mehr von der weiblichen Sicht der Dinge profitieren können”.

Quelle: Pressestelle Celle | Artikel vom 08.03.2011

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