

und die Erstellung eines “Schulstrukturkonzepts“ – damit übernehmen sie einige langjährige Forderungen der SPD, die sich bereits seit geraumer Zeit für eine Schulentwicklungsplanung im Landkreis Celle einsetzt. “Der neuerliche Beschluss ist ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für die CDU. Es kommt jetzt darauf an, ob die CDU wirklich bereit ist, eine neue Schulpolitik auch gemeinsam umzusetzen.“, sagte Maximilian Schmidt, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.
Einer bloßen Fusion von Haupt- und Realschulen erteilt die SPD aber eine Absage: “Für uns ist eine Gemeinschaftsschule die gemeinsame Beschulung aller Schülerinnen und Schüler – die drei Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium gehen damit in der neuen Schulform auf. Letztlich werden damit Kooperative bzw. Integrative Gesamtschulen eingerichtet, wie sie die SPD seit langem fordert.“, so Schmidt, der sich nicht über Namen streiten will, sondern auf den Inhalt der neuen Schulform setzt. WWenn die CDU nur Haupt- und Realschulen unter neuem Etikett zusammenfassen will, bringt uns das nicht wirklich weiter“, meint der SPD-Fraktionsvorsitzende, „tatsächlich wären gemeinsame Schulen an den zentralen Orten, wo sie Eltern mehrheitlich fordern, ein richtiger Baustein. Dieser auch aus der CDU stammende Vorschlag wäre der richtige Weg.“ Den Gymnasien kommt dabei eine Schlüsselstellung zu: „Die allgemein-bildendenen und die Fachgymnasien in Stadt und Landkreis Celle sind für die Gemeinschaftsschulen entscheidend, da sie neben dem regulären Angebot in der Sekundarstufe I vor allem als Oberstufenangebot für die neue Schulform zur Verfügung stehen können.“
Schmidt setzt auf die von der CDU signalisierte Dialogbereitschaft: „Wir müssen jetzt die Grundlagen für ein externes Gutachten und den Zeitplan für die anschließende Beschlussfassung klären. Es muss allen klar sein: Der gesamte Kreistag muss den Mut zur Entscheidung aufbringen. Dafür setzen wir in den kommenden Wochen auf intensive Gespräche mit allen Beteiligten.“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. Er kündigte an, dass seine Fraktion das Thema erneut mehrfach in den kommenden Wochen beraten werde.
Quelle: Maximilian Schmidt | Artikel vom 28.08.2010