

„Mit der Einwohnerversammlung bietet die Niedersächsische Gemeindeordnung dem Oberbürgermeister und seinen Dezernenten die Möglichkeit, ihre Vorstellungen, Pläne und Ideen im direkten Gespräch mit den betroffenen Einwohnern der Stadtteile zu erörtern und darzustellen, aus welchen Gründen manchmal auch Wünsche und Ideen aus den Stadtteilen nicht verwirklicht werden können“, sagt OB Dirk-Ulrich Mende.
„Damit bietet die NGO eine vortreffliche Ergänzung zur wichtigen Arbeit der Ortsräte, mit der es vielleicht auch gelingen kann, die oft beklagte Politikverdrossenheit zu mildern und das Interesse an der ehrenamtlichen kommunalpolitischen Arbeit zu stärken. Ich halte das für wünschenswert. Vielfach sind im Rathaus oder im Rat Entscheidungen zu fällen, die ganz speziell Bürgerinnen und Bürger in einzelnen Stadtteilen betreffen. Da braucht man dann die Hinweise aus dem Stadtteil, um die Dinge richtig zu bewerten.“
Mende sieht in den Einwohner-Treffen eine konsequente Fortsetzung seiner Philosophie von Offenheit und Transparenz im Verwaltungshandeln. Angefangen bei den stets gut besuchten Bürger-Sprechstunden – auch speziell für Kinder und Jugendliche – über seine persönlichen Besuche an den Haustüren der Bürgerinnen und Bürger, bis zu öffentlichen Veranstaltungen zum städtischen Haushalt.
Mende: „Wir organisieren die Bürger-Versammlungen in loser Folge. Nach dem Alphabet fangen wir in Altencelle an. Die zukünftige Reihenfolge wird durch aktuelle Geschehnisse und Erfordernisse beeinflusst.“
Quelle: Pressestelle Celle | Artikel vom 06.08.2010